Mit Wochenplan einkaufen: So sparst du 50 Euro im Monat

Kassenbon neben einer handgeschriebenen Einkaufsliste -- Wochenplan spart Geld

Der durchschnittliche Einpersonenhaushalt in Deutschland gibt laut Statistischem Bundesamt rund 200 Euro im Monat fuer Lebensmittel aus. Gleichzeitig werfen private Haushalte pro Kopf etwa 78 Kilogramm Essen im Jahr weg. Das sind umgerechnet rund 235 Euro, die jedes Jahr im Muell landen -- pro Person.

Die beiden Zahlen haengen zusammen. Wer ohne Plan einkauft, kauft zu viel, kauft das Falsche und kauft Dinge, die verderben, bevor sie auf dem Teller landen. Ein Wochenplan aendert das. Nicht durch Verzicht, sondern durch Struktur.

Warum planloses Einkaufen teuer ist

Stell dir einen typischen Samstag im Supermarkt vor. Du hast eine grobe Idee ("irgendwas fuer die Woche"), aber keine Liste. Du gehst durch die Gaenge und kaufst, was gut aussieht oder was im Angebot ist. Zwei Avocados, die du "bestimmt irgendwie" verwendest. Eine Packung frische Kraeuter, weil die so aromatisch aussehen. Drei Sorten Kaese, obwohl du nur einen brauchst.

Am Mittwoch sind die Avocados ueberreif. Die Kraeuter welken im Kuehlschrank. Der dritte Kaese verschimmelt am Freitag. Du hast nicht zu viel Geld fuer Essen ausgegeben -- du hast Geld fuer Muell ausgegeben.

Was ein Wochenplan konkret spart

Ohne Wochenplan: 4 Supermarktbesuche pro Woche, durchschnittlich 18 Euro pro Einkauf, davon ca. 4 Euro fuer Dinge die weggeworfen werden. Plus 2 Lieferdienst-Bestellungen: ca. 15 Euro pro Bestellung. Monatskosten: ca. 408 Euro.

Mit Wochenplan: 1-2 gezielte Supermarktbesuche, durchschnittlich 35 Euro pro Einkauf, fast kein Abfall. 1 Lieferdienst pro Monat. Monatskosten: ca. 295 Euro.

Die Differenz: rund 110 Euro im Monat. Selbst konservativ gerechnet: 50-60 Euro, die du jeden Monat nicht ausgibst.

5 Hebel, die den Unterschied machen

1. Eine Einkaufsliste, die stimmt

Wer mit einer Einkaufsliste einkauft, die exakt auf den Wochenplan abgestimmt ist, kauft nur das, was er braucht. Keine Spontankaeufe, keine "sicherheitshalber"-Posten. Eine Einkaufsliste Wochenplan automatisch erstellen zu lassen -- zum Beispiel mit Esskompass -- nimmt dir dabei nicht nur die Arbeit ab, sondern sortiert die Liste auch nach Supermarkt-Gang.

2. Rezepte, die sich Zutaten teilen

Ein guter Wochenplan nutzt Zutaten mehrfach. Am Montag Ofengemuese mit Paprika und Zucchini. Am Mittwoch werden die restlichen Paprika zur Fuellung eines Wraps. Am Freitag kommt die Zucchini in die Pasta.

3. Saisonal einkaufen

Spargel im April kostet 8 Euro pro Kilo. Im Dezember 22 Euro. Wer saisonal plant, zahlt weniger fuer bessere Qualitaet. Esskompass bevorzugt bei jeder Planerstellung saisonale Zutaten.

4. Die Lieferdienst-Falle vermeiden

Jede Lieferando-Bestellung kostet im Schnitt 14-18 Euro plus 2-4 Euro Liefergebuehr. Zweimal pro Woche sind das 140-180 Euro im Monat. Ein Wochenplan nimmt dir die Entscheidung ab.

5. Grosspackungen sinnvoll nutzen

Ohne Plan sind Grosspackungen eine Falle. Mit Plan werden sie zum Vorteil: Du weisst, dass du am Montag und am Donnerstag Haehnchen brauchst, kaufst die Kilopackung und portionierst sofort.

Wie du anfaengst

  1. Kuehlschrank checken: Was ist noch da? Was muss weg?
  2. Fuenf Abendessen festlegen: Montag bis Freitag. Muss nicht kreativ sein.
  3. Einkaufsliste schreiben: Nur das, was fuer diese fuenf Gerichte fehlt.

Wer es schneller will: Esskompass erstellt den Plan und die Liste in unter drei Minuten. Guenstig kochen mit Wochenplan ist keine Wissenschaft. Es ist eine Gewohnheit.

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